Günstige NAS Lösung für das Heimnetzwerk

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parker
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Günstige NAS Lösung für das Heimnetzwerk

#1 Beitragvon parker » Do 1. Mai 2014, 20:22

Hallo, da vor einigen Tagen meine WD 1 TB Platte kaputt gegangen ist und ich dann bereits auf der Suche nach einem Datenretter in HH war - kein günstiger Spaß! - dann aber doch noch ein Backup auf einer Truecrypt verschlüsselten HD gefunden habe, muss nun doch eine NAS mit RAID ins Haus; die Familienfotos möchte doch keiner für immer verlieren.
Habe etwas im Web gesurft und bin auf folgende Lösung gestoßen
http://www.bitoso.de/netzwerkspeicher/s ... 2x2tb.html
Was haltet Ihr davon oder habt ihr eine andere gut Empfehlung?
Danke Euch Parker

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dubdidu
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#2 Beitragvon dubdidu » Do 1. Mai 2014, 20:38

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Synology und habe bei Freunden auch diverse installiert. Generell zu empfehlen. Von der "Größe" = 2 Bays bereits zu empfehlen. Gibt noch schnellere von Synology aber für den Heimgebrauch reicht es normalerweise aus. Zu Bedenken ist aber, dass Du zusätzlich zum NAS Dir Backups auf separaten Medien wie einer externen HDD anlegst!
bild 7.65 mit klang 5 und klang 5 Subwoofer, bild 3.40 mit Individual Sound Subwoofer, Individual Compose 40" L2700, TV 9.29, DVB 9.43, Connect 26 SL MB180, Individual Sound L1, HD+ mit Unicam Evo (Troja), AirSpeaker, Speaker 2Go, ATV4K, Synology RS 816

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Re: Günstige NAS Lösung für das Heimnetzwerk

#3 Beitragvon parker » Do 1. Mai 2014, 20:44

Danke für Dein Feedback
Aber warum ein zusätzliches Backup auf einer HDD, wenn RAID aktiviert ist?

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#4 Beitragvon dubdidu » Do 1. Mai 2014, 21:08

Solltest Du einen Ordner aus Versehen löschen = futsch.
Sollte eine Platte einen Crash erleiden und die zweite nicht sauber eingebunden werden können = futsch.
Hast Du einen Überspannung und die Chips werden gegrillt = futsch.
Feuer in der Hütte = futsch.

Das nur mal so als Gedankenansatz... ich habe meine Bilder, Dokumente etc. auf meinem Laptop, auf dem NAS und auf einer externen HDD im Schließfach. Muss man ja nicht so machen. Aber ich würde es einfach empfehlen. Habe auch wichtige Dokumente nicht Zuhause liegen.
bild 7.65 mit klang 5 und klang 5 Subwoofer, bild 3.40 mit Individual Sound Subwoofer, Individual Compose 40" L2700, TV 9.29, DVB 9.43, Connect 26 SL MB180, Individual Sound L1, HD+ mit Unicam Evo (Troja), AirSpeaker, Speaker 2Go, ATV4K, Synology RS 816

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#5 Beitragvon Tinus » Do 1. Mai 2014, 22:07

parker hat geschrieben:...Aber warum ein zusätzliches Backup auf einer HDD, wenn RAID aktiviert ist?

Weil RAID nur Verfügbarkeit bietet, keine Datensicherung.
Gelöscht ist gelöscht, auch im RAID.
Loewe Connect ID 40 DR+, TechniSat DigiCorder ISIO C

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#6 Beitragvon Loewengrube » Do 1. Mai 2014, 22:56

Tinus hat geschrieben:Weil RAID nur Verfügbarkeit bietet, keine Datensicherung.

Naja, ganz so ist das nun auch nicht. Aber ich weiß, was Du meinst ;)

Ungeachtet dessen ist es mir ein Rätsel, wie man ohne Datensicherung überhaupt ruhig schlafen kann.
Für die Rettung solcher Daten im Bedarfsfall kann man sich lieber vorab ein gutes NAS mit vielen TB-Kapazität inkl. zusätzlicher Backup-HDD kaufen.
Oder eben einfach nur eine zweite Platte, auf die man ab und an seine Daten sichert. Kostet kaum etwas und die Daten sind save.

Leider müssen die meisten immer noch zuerst in den Brunnen fallen.
Loewe Reference 75 UHD mit Chassis SL420 und Beta-Software
Surround-Sound mit T+A KC 550 und 4x T+A K-Mini an Loewe Subwoofer 800
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#7 Beitragvon DanielaE » Fr 2. Mai 2014, 08:34

Loewengrube hat geschrieben:
Tinus hat geschrieben:Weil RAID nur Verfügbarkeit bietet, keine Datensicherung.

Naja, ganz so ist das nun auch nicht.

Doch - genauso ist es.

Kaum ein Heimanwender hat (bei sauberer Trennung zwischen diesen beiden Anforderungen) wirklich Bedarf nach einer erhöhten Verfügbarkeit, sehr wohl aber nach einem sicheren Backup. Also wäre im Grunde ein NAS mit einem einzelnen Bay, einem Backup-Port (sei es USB3 oder ein dafür designierter Platten-Wechselschacht) samt Backup-Medium (und Backup-Strategie!), und einer im Schrank liegenden frischen Ersatzplatte die optimale Lösung. Sie optimiert neben den Kosten auch die beiden anderen Anforderungen.
Ciao, Dani

Loewe bild 7.55 (5.sowas-von.β) an Screen-Wall-Mount 2, MaxCAM (v2/Fortuna 2.68) mit HD+ HD02,
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#8 Beitragvon Loewengrube » Fr 2. Mai 2014, 08:42

Weiß ich ja ;)

Nichts desto trotz ist eine NAS ja schon mal ein guter Ansatz und ein RAID1 durchaus in gewisser Weise eine Datensicherung für den Fall eines banalen Ausfalles einer der Platten (wenn man das bei RAID1 als ´Verfügbarkeit´ ansehen will oder muss, dann bitte). Bestreite ja auch nicht, daß man den Inhalt extern ein weiteres Mal sichern sollte. Warum, das hat Matthias ja oben bereits erläutert. Wenn man sich auf Feuer & Co. mit der Gefahr eines Verlustes aller lokaler Sicherungsdatenträger einstellen will, dann muß man diese Platte (oder eine weitere) eben zusätzlich außerhäusig lagern.
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#9 Beitragvon Dreamcatcher » Fr 2. Mai 2014, 08:53

Ich vertraue auf Sicherheitslevel RAID 5. Eine Platte darf dabei ausfallen, es gehen dabei aber keinerlei Daten verloren gehen
Mann muss halt die kaputte dann sofort gegen eine neue ersetzen, dass ist klar.
Evtl. auf Level 6, was dann wohl Geschwindigkeit kostet ?

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#10 Beitragvon Loewengrube » Fr 2. Mai 2014, 09:19

Aber das ist - wie oben bereits dargestellt - ohne zusätzliches Backup der NAS ein hochriskantes Unterfangen
und kommt einem Drahtseilakt ohne Netz gleich! Selbst, wenn Du 5 Seile gespannt hast ;)

"Vertrauen" brauchst Du in dem Fall auch dringend :D
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#11 Beitragvon Mr.Krabbs » Fr 2. Mai 2014, 09:42

Meine günstige Lösung (Ansatz der Fragestellung!): 1Bay NAS mit für mich ausreichender Kapazität, daran per USB stinknormale externe Festplatte. Darauf werden nur: Musik, Bilder, Videos und Dokumente (alles privates Zeug) täglich gesichert (per Backup Funktion des NAS) . Ab und an gucke ich, ob die Sicherung erfolgt und erfolgreich ist...fertsch. Kostenrahmen: 200-250€.

Reicht für mich, mehr Sicherheit benötige ich nicht. Maximal fehlen Daten von einem Tag. Im übrigen reichen mir 1TB dicke. Ich weiss garnicht, was ich da noch sichern sollte.
Gruß aus dem Harz !

bild 7.65 (SL 4xx mit Beta),TSM,2xUnicamEvo:2xHD+,klang 5, klang 5 Sub, Klang Link, BTVi,Connect 55 (SL4); Connect 32 (SL3), Connect 26SL(MB180), Airspeaker, Speaker2go

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#12 Beitragvon DanielaE » Fr 2. Mai 2014, 12:54

Genau so! Wenig Teile, die kaputt gehen können (= geringere Ausfallwahrscheinlichkeit) plus ein Backup für die Sicherheit gegenüber Problemen aus dem Land der Face-Palmen.

@micha:
kein RAID = 1 Platte, Ausfallwahrscheinlichkeit W, nach Ausfall Rückspielen des Backups auf Ersatzplatte
RAID1 = 2 Platten, Ausfallwahrscheinlichkeit größer als 2 x W (!), nach Ausfall Austausch gegen Ersatzplatte, bis dahin keine Redundanz
RAID5 = 2 + n Platten, Ausfallwahrscheinlichkeit größer als (2 + n) x W (!!), nach Ausfall Austausch gegen Ersatzplatte, bis dahin keine Redundanz und verringerte Performanz.

In allen Fällen gehe ich davon aus, daß bereits eine Ersatzplatte vorrätig ist. Mit etwas Planung kann das sogar die Backup-Platte sein und dann wäre die no-RAID Option die mit Abstand beste!
Ciao, Dani

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#13 Beitragvon Loewengrube » Fr 2. Mai 2014, 13:13

DanielaE hat geschrieben:RAID1 = 2 Platten, Ausfallwahrscheinlichkeit größer als 2 x W (!), nach Ausfall Austausch gegen Ersatzplatte, bis dahin keine Redundanz

Natürlich korrekt. Auch klar ist, daß ein RAID kein Backup ersetzt. Wobei die Ausfallwahrscheinlichkeit (2xW) hier ja eben für 2 Platten gilt. Die Ausfallwahrscheinlichkeit einer der beiden Platten ist nicht (wesentlich) größer als vorher (oder übersehe ich etwas?). Die Wahrscheinlichkeit für einen kompletten Datenverlust innerhalb des NAS also nicht wirklich erhöht. Dafür aber die Option, im Ausfallsfall weiter vom NAS arbeiten zu können. Immer vorausgesetzt, es gibt ein weiteres externes Backup, kann RAID1 also durchaus von Vorteil sein, wenn es darum geht.

Aber ungeachtet dieser Diskussion ist ALLES BESSER als eben gar kein Backup. Sauber geplant kann man gut schlafen!
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#14 Beitragvon DanielaE » Fr 2. Mai 2014, 13:56

Die Wahrscheinlichkeit für einen Defekt, d.h. mindestens eine der beiden Platten geht kaputt, beträgt W2 = W + W + W*W. Die Verfügbarkeit wenigstens einer funktionierenden Platte beträgt V2 = 1 - W*W.
Bei einem RAID5 mit N Platten ist die Wahrscheinlichkeit für einen Defekt natürlich entsprechend überproportional größer. Nachdem das Forum keine ordentliche Darstellung von Binomialformeln erlaubt, erspare ich mir die genauen Formeln. Dazu kommt noch, daß andere Effekte den Wert von W steigern, wenn mehr als eine Platte mechanisch gekoppelt in einem Gehäuse steckt.
Ciao, Dani

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#15 Beitragvon Dreamcatcher » Fr 2. Mai 2014, 14:34

Ich behaupte, das niemand privat so wichtige Daten hat, das er nicht 1 oder 2 Tage darauf verzichten könnte ;)
Man sollte aber auch nicht die billigsten Platten da rein stecken.
Ich weiß nicht, ob man für 250.- von einem NAS mit wichtigen Daten sprechen kann, oder eines für eher unwichtiges ;)

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#16 Beitragvon Loewengrube » Fr 2. Mai 2014, 15:31

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es :D

Hauptsache überhaupt ein Backup :thumbsupcool:
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#17 Beitragvon Rudi16 » Fr 2. Mai 2014, 16:46

Dreamcatcher hat geschrieben:Ich behaupte, das niemand privat so wichtige Daten hat, das er nicht 1 oder 2 Tage darauf verzichten könnte ;)

Ich hatte RAID5 bisher "nur" im professionellen Einsatz. Da gab es eigentlich immer eine Reserveplatte (Hotspare). Ich habe es auch mehrfach erlebt, daß eine Mail vom Controller kam, die über den Ausfall einer Platte informierte. Üblicherweise mit der Bemerkung, daß die Reserveplatte automatisch aktiviert und in den RAID-Verbund eingebunden wurde und man sich bei Gelegenheit mal um Ersatz kümmern sollte. Bei ordentlichen Systemen läßt sich die defekte Platte dann auch im laufenden Betrieb austauschen. Für so etwas ist RAID5 ganz nett...
Loewe Connect 40 3D DR+ (8.52.0), UniCAM V2 (Sparta 5.45), Yamaha Aventage RX-A810 / BD-1010, Canton GLE490.2, GLE455.2 und GLE430.2, Nubert AW-441, Fritzbox 7362SL+3370, iPad1, iPhone6, GeeXBoX auf PandaBoard, CubieBoard, CuBox, CuBox-i, RaspberryPi 0-3

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#18 Beitragvon Dreamcatcher » Fr 2. Mai 2014, 16:57

Genau, man kann wohl auch weiterhin arbeiten wenn eine ausfällt.

Ansonsten RAID 6. Das zwei Platten gleichzeitig ausfallen halte ich eher unwahrscheinlich.
RAID 6 wird aber dann wohl langsamer, zumindest habe ich das mal gelesen.

Übrigens heute Abend auf Deutschlandfunk:

Serverfarmen, Clouds und Datenströme

Oder: Die Katze beißt sich in den digitalen Schwanz

http://www.deutschlandfunk.de/netzwelt- ... _id=280547

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Re: Günstige NAS Lösung für das Heimnetzwerk

#19 Beitragvon parker » Sa 3. Mai 2014, 00:44

RAID1 = Spiegelung ... bedeutet doch, wenn eine Platte ausfällt, dann habe ich doch noch eine mit einem Backup!?
Wozu dann ein drittes Backup!? Natürlich reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, wenn ich noch weitere backup's habe ... aber will ich es übertreiben?

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#20 Beitragvon dubdidu » Sa 3. Mai 2014, 01:11

:nicky: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ein RAID1 spiegelt. Er "spiegelt" auch die Löschung von Daten auf der zweiten Platte. So und alles andere musst Du selber entscheiden. Du hast hier Deine Sorge um die Familienbilder hervorgehoben. Man kann natürlich gar kein Raid konfigurieren und die Platten vom NAS-OS die Daten von einer auf die andere kopieren lassen.
bild 7.65 mit klang 5 und klang 5 Subwoofer, bild 3.40 mit Individual Sound Subwoofer, Individual Compose 40" L2700, TV 9.29, DVB 9.43, Connect 26 SL MB180, Individual Sound L1, HD+ mit Unicam Evo (Troja), AirSpeaker, Speaker 2Go, ATV4K, Synology RS 816

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#21 Beitragvon Dreamcatcher » Sa 3. Mai 2014, 05:37

Also Pracakser hat schon recht. Er spricht ja wenn eine Platte ausfällt, und nicht von Löschung der Daten auf einer.
Warum sollte denn wenn eine der beiden kaputt geht die andere funktionierende die Daten einfach löschen?
Passt doch nicht zusammen, uder verstehe ich das falsch?

RAID 1: Mirroring – Spiegelung

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Re: Günstige NAS Lösung für das Heimnetzwerk

#22 Beitragvon parker » Sa 3. Mai 2014, 08:34

Das Löschen war ja nicht mein eigentliches Problem sondern der Ausfall einer Platte, wie bei mehr geschehen. Daher wäre ich mit RAID 1 zufrieden, da ich dann quasi immer eine parallele Sicherung habe.

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#23 Beitragvon Loewengrube » Sa 3. Mai 2014, 10:53

Eine Platte kann aus unterschiedlichen Gründen ausfallen - Daten im Zweifelsfall futsch :teach:
Gleiches gilt für ein NAS. Auch hier kann ein Gau mehr als eine Platte auf einmal zerstören - Daten im Zweifelsfall futsch :teach:

Wenn Du jetzt schon die Erfahrung gemacht hast, wie es sich anfühlt, wenn man alle Daten verloren hat, dann kannst Du nicht ernsthaft auf ein System setzen wollen, was nicht wieder alle Eventualitäten abdeckt?! Im Endeffekt besteht mit einem RAID1 immer noch die Gefahr, alle Daten auf einen Schlag zu verlieren - worst case. Den Rest hat Dabdi ja bereits zweimal erleutert.
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#24 Beitragvon tokon » Sa 3. Mai 2014, 11:59

Dreamcatcher hat geschrieben:Warum sollte denn wenn eine der beiden kaputt geht die andere funktionierende die Daten einfach löschen?
Passt doch nicht zusammen, uder verstehe ich das falsch?

Darum geht's ja nicht unbedingt, denn meistens sitzt das Problem vor dem PC ;)

Du löscht versehentlich eine Datei, dann bringt dir dein RAID1 überhaupt rein gar nichts.
Oder du fängst dir einen Virus ein, das was der anstellt passiert in sekundenbruchteilen auf beiden Platten, was nützt dir hier ein RAID1? Deine Backup-Platte ist aus und wird nur zum Backup laufen lassen eingeschalten, somit ist diese z.B. vom Virenbefall nicht betroffen.

Ich denke dieses Szenario lohnt sich eher abzusichern, da dies vermutlich häufiger passiert als ein technischer Defekt.
Deshalb bringt es m.M.n. mehr, ein Single-Bay-NAS mit zusätzlicher Sicherung, als ein 2-Bay-NAS im RAID1 ohne Sicherung laufen zu lassen.
bild 5.55 oled (SL420 - SW V5.0.27)
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Connect 32 Media Full-HD+ DR+ (L2710)

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#25 Beitragvon Dreamcatcher » Sa 3. Mai 2014, 13:58

Ok. an einem Virus habe ich jetzt nicht gedacht.

Also müsste man bei RAID Level 5 mit 8TB brutto eine externe Platte mit 6TB für das Tägliche Backup zusätzlich anschaffen.


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