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#1 Beitragvon Pretch » Do 12. Okt 2017, 11:01


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#2 Beitragvon Pretch » Do 12. Okt 2017, 11:04

ohh, die österreichischen Polizisten scheinen Spass an dem neuen Gesetz zu haben

http://www.kleinezeitung.at/oesterreich ... te-ein-Hai

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#3 Beitragvon Metz-o-Mix » Fr 13. Okt 2017, 18:43

Darf man eigentlich in Ösireich als Mopedfahrer noch einen Integralhelm tragen, womöglich mit geschlossenem oder gar verspiegeltem Visier? Darf die Rettung einem Notfallbetroffenen eigentlich eine Sauerstoffmaske aufsetzen oder muß erst das Eintreffen eines Notarztes abgewartet werden, der das (laut Gesetz) nötige Attest an Ort und Stelle ausstellt?

Bei diesem Gesetz denke ich immer an die Aussage, daß das Gegenteil von "gut gemacht" eben "gut gemeint" ist. ;)

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#4 Beitragvon Rudi16 » Fr 13. Okt 2017, 18:53

Und ich dachte immer, daß wir Deutschen die Meister in der konsequenten Anwendung unausgegorener Gesetze wären :doh:
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#5 Beitragvon Pretch » Fr 13. Okt 2017, 19:26

Nunja. Ein explizites "Burkaverbot" hätte wohl gegen die Religionsfreiheit verstoßen. Also musste man irgendwas konstruieren, was einen ähnlichen Effekt hat, ohne aber ein "religiöses Symbol" zu nennen.
Ich versteh auch in Deutschland die Diskussion nicht. Was ist bitte das Problem am Kleidungsstil anderer Menschen? Werden dann als nächstes Skinnyjeans verboten, oder Flanelljackets, find ich nämlich beides auch Scheiße.

Aber Böhmermann hat ja ausführlich erklärt was geht und was nicht. :D
viewtopic.php?f=28&t=8105#p158414

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#6 Beitragvon Metz-o-Mix » Fr 13. Okt 2017, 19:51

Pretch hat geschrieben:Ein explizites "Burkaverbot" hätte wohl gegen die Religionsfreiheit verstoßen. Also musste man irgendwas konstruieren, was einen ähnlichen Effekt hat, ohne aber ein "religiöses Symbol" zu nennen.
Und genau dieses war der Rohrkrepierer. Wenn Frauen so be***t sind, freiwillig unter ein mobiles Stoffgefängnis zu krabbeln oder einen Mann zu heiraten, der so etwas einfordert, dann ist das primär erst einmal deren Problem. Mit Religionsfreiheit hat das meiner Ansicht nach überhaupt nichts zu tun.
Pretch hat geschrieben:Was ist bitte das Problem am Kleidungsstil anderer Menschen?
Man erkennt halt sehr langsam das Bedrohungspotential einer ganz bestimmten Religion und macht dies an Burka, Nikab & Co. fest. Das ist aber nur eine Scheinlösung, zumal irgendein reicher Moslem (Name müßte ich gurgeln) schon bekundet hat, sämtliche Ordnungsgelder in diesem Bereich übernehmen zu wollen und das Gesetz damit letztendlich ad absurdum zu führen.

Wie schon mal gesagt: Der berühmte Unterschied zwischen "gut gemacht" und "gut gemeint". ;)

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#7 Beitragvon Pretch » Fr 13. Okt 2017, 20:26

Um das Gesetz ad absurdum zu führen braucht es ja offensichtlich nichtmal irgendeinen Scheich, das schaffen die österreichischen Behörden auch selbst.
Ich bin halt der Meinung daß ein solches Gesetz so oder so Unsinn ist. Gut gemacht oder nicht ist dabei irrelevant.

Warum eine Frau eine Burka oder Ähnliches trägt mag ich nicht bewerten. Ich bewerte auch nicht wenn in München Frauen ihren Busen aus einem Dirndl quetschen oder andere ihren Körper gar chirurgisch aufpeppen.

Ein Burkaverbot in der Öffentlichkeit ändert erstmal auch nix am vermeintlichen Patriarchat in solchen Familien. Davon müssen sich die Frauen selbst befreien, wobei man ihnen bei Bedarf Hilfe anbieten kann.

Aber darum geht es dem Gesetzgeber ja auch garnicht. Man will einzig den "besorgten Bürger" beruhigen, der Angst hat, daß sein schönes abendländisches Straßenbild kaputt gemacht wird.

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#8 Beitragvon Metz-o-Mix » Fr 13. Okt 2017, 21:13

Pretch hat geschrieben:Warum eine Frau eine Burka oder Ähnliches trägt mag ich nicht bewerten.
Da stellt sich vor allem die Frage, ob es Konvertitinnen sind oder ob ihnen das schon seit der Geburt eingebläut wurde. Das sprengt aber mit Sicherheit den Rahmen des Threads.
Pretch hat geschrieben:Ein Burkaverbot in der Öffentlichkeit ändert erstmal auch nix am vermeintlichen Patriarchat in solchen Familien.
Stimmt absolut, aber warum "vermeintlich"?
Pretch hat geschrieben:Davon müssen sich die Frauen selbst befreien, wobei man ihnen bei Bedarf Hilfe anbieten kann.
100% d'accord.
Pretch hat geschrieben:Aber darum geht es dem Gesetzgeber ja auch garnicht. Man will einzig den "besorgten Bürger" beruhigen, der Angst hat, daß sein schönes abendländisches Straßenbild kaputt gemacht wird.
Die Angst ist auch mehr als berechtigt und die gemeinte Beruhigung tatsächlich ein Rohrkrepierer. Ich halte auch nichts davon. Den Islam und andere Religionen kann man viel wirkungsvoller bekämpfen: Mit Bildung!

Daniel

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#9 Beitragvon Pretch » Fr 13. Okt 2017, 22:26

Metz-o-Mix hat geschrieben:Stimmt absolut, aber warum "vermeintlich"?

Weil ich zumindest eine Muslima kenne, die ihr Kopftuch selbstbewusst, selbstentschieden trägt. Daß da immer ein erniedrigender Mann dahinter steht ist wohl eher ein gern gepflegter Mythos.

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#10 Beitragvon Metz-o-Mix » Sa 14. Okt 2017, 01:07

Pretch hat geschrieben:Weil ich zumindest eine Muslima kenne, die ihr Kopftuch selbstbewusst, selbstentschieden trägt.
Da kenne ich genaue Gegenteile. Die gäben zwar niemals zu, daß sie unter Druck gesetzt werden, tatsächlich aber würden sie in ihren Gemeinden aber mindestens unterschwellig geschnitten werden. Und denk nicht, daß das nur bei Moslems so wäre. Da stehen andere Religionen und sogar andere, nicht-religiöse Gemeinschaften in keiner Hinsicht nach. Diesen Effekt hast Du bereits bei von Modezaren diktierter Mode, egal ob aus Paris, Mailand oder sonstwo her. Die Mechanismen sind unterschiedlich stark, strukturell aber alle sehr ähnlich.

Wie auch immer, ein Burkaverbot löst das Problem nicht.

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#11 Beitragvon Pretch » Do 30. Nov 2017, 21:22

Übrigens, wer diesen Döner Verbots Quatsch mitbekommen hat den die Bild verbreitet hat...

Bild

alles Fake News :nicky:
http://www.tagesschau.de/ausland/doener-103.html

Aber mal wieder schön gegen Sozialisten, Grüne und die EU gehetzt.
Bei Facebook bekommt die korrekte Nachricht wieder keiner mit und so hat die Bild wiedermal ein schönes Anti EU Meme geschaffen.


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