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DanielaE
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#351 Beitragvon DanielaE » Mi 19. Sep 2018, 08:49

Der neue Audi e-tron ist ja leider auch wieder so ein übertrieben übergewichtiges SUV-Trumm, aber immerhin ist er nett anzuschauen und hat den Informationen nach moderne Technik mit einer guten Reichweite eingebaut.
Ciao, Dani

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#352 Beitragvon chrissy_el » Mi 19. Sep 2018, 11:41

Hier mal die bisher mir bekannten Daten zum Audi e-Tron:
Batterie 95 kWh
AC Ladeleistung 11 kW- optional 22 kW
DC Ladeleistung 150 kW.
Reichweite nach WLTP: 400 km
Leistung bis 300 kW
Verbrauch nach WLTP weiß ich jetzt grade nicht.

Auch wenn es wieder ein SUV/ etwas größerer hochbeiniger Kombi geworden ist finde ich den e-Tron deutlich gelungener als den EQC- allein schon was die Ladeleistung angeht.

Pretch: Audi hat uns beide erhört und einen Kombi draus gemacht :D
Liebe Grüße
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#353 Beitragvon Pretch » Mi 19. Sep 2018, 11:48

Grad mal reingeschaut...



sieht aus als würde Audi da die Olympischen Spiele eröffnen... mit der Veranstaltung haben sie die CO2 Billanz der ersten 1000 verkauften e tron direkt mal tief ins rot getrieben. :D

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#354 Beitragvon Pretch » Mi 19. Sep 2018, 11:56

Der Redner zu Beginn ist ja ganz sympathisch, aber wie er es so darstellt als sei der e tron das Ergebnisse der Fehler der vergangenen Jahre aus denen man gelernt habe... macht mich schon ein bisschen sauer, insbesondere wenn man sieht wie die deutschen VAG Diesel Kunden, im Vergleich zu den Amis, bis heute verarscht werden.

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#355 Beitragvon Pretch » Mi 19. Sep 2018, 12:33

Liegt wie erwartet weit jenseits dessen was ich für ein Auto auszugeben bereit oder fähig wäre. :cry:

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#356 Beitragvon chrissy_el » Mi 19. Sep 2018, 13:21

Pretch hat geschrieben:Liegt wie erwartet weit jenseits dessen was ich für ein Auto auszugeben bereit oder fähig wäre. :cry:

Man müsste mal in 2-3 Jahren den Gebrauchtwagenmarkt beobachten wenn die ersten Leasingrückläufer auf den Markt kommen.
Aber da könnte es dann natürlich auch schon andere (günstigere) Alternativen auf dem Markt geben.
Liebe Grüße
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#357 Beitragvon 234 » Mi 19. Sep 2018, 13:37

Vllt hört mit zunehmender E-Mobilisierung endlich einmal der Größenwahn auf. Es ist, verbrennend und elektrisch, schlicht fragwürdig 100-200kg Mensch(en) in einem 2t (+) Trumm zu bewegen. BMW ist/war mit dem Carbon-i3 schon einmal richtig unterwegs.
Nicht dass jetzt alle ihre automobilen Eitelkeiten in Kleinwagen verstecken sollen, aber der Trend ist m.E. problematisch.
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#358 Beitragvon Pretch » Mi 19. Sep 2018, 14:36

Naja, ein Carbon-Kleinwagen von BMW hatte dann auch den Preis eines Mittelklassewagens.

Gewichtsreduktion ohne Abstriche bei Sicherheit und Komfort ist extrem teuer. Ist ja nicht so, als hätten die Premiumhersteller ihre Autos bisher mit Blei ausgegossen um sie möglichst schwer zu machen. Die arbeiten schon immer dran die Fahrzeuge auch leichter zu machen. Dem gegenläufig sollen Fahrzeuge aber eben auch immer sicherer und komfortabler werden. Die Stahlmonster bis in die 80er haben auch schon so viel gewogen wie ein modernes Fahrzeug, aber halt ohne alle Sicherheits und Komfort-Austattung heute. Da ist also immer was passiert.

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#359 Beitragvon 234 » Mi 19. Sep 2018, 15:00

Ob sich die Aussage mit den 80er-Stahlmonstern so halten lässt?

Mercedes /8, W123, W124 u.ä. hatten Mühe die 1,5t in der maximalen Version zu knacken.
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#360 Beitragvon Pretch » Mi 19. Sep 2018, 15:33

Also ich hatte früher mal einen 1975er /8 und der hat knappe 2 Tonnen gewogen. Müsste zuhause nochmal in die alten Papiere schauen, aber irgendwas mit 1800-1900kg waren es.

Grad nochmal bei Wikipedia geschaut, da steht beim /8 tatsächlich ab 1340kg, bei der aktuellen C-Klasse, was ja der Urenkel ist stehen aber auch 1390kg. So falsch lag ich also nicht. ;)

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#361 Beitragvon Rick » Do 27. Sep 2018, 17:02

Elkdet hat geschrieben: Niemand hat was gegen weniger Emissionen in der Stadt, aber klimaneutral sind die E-Fahrzeuge nicht.
Weniger Emission in der Stadt geht aber zum Beispiel auch mit jedem (ob nun neuen oder gebrauchten) "Erdgasauto" (im Abgas so gut wie kein Stickoxid, kein Kohlenwasserstoff und kein Feinstaub, sowie ca. 25% weniger CO2 als bei Diesel und Benzin). Und wenn das Methan unter der Mitwirkung von aus Wind-, Wasser-, und Sonnnenergie gewonnenem Strom hergestellt wird, dann klappt wohl auch "klimaneutral" mit einem g-tron nicht viel schlechter als mit einem e-tron, also einem "E-Auto" im engeren Sinne. Und der Wirkungsgrad bei zum Beispiel "Power-to-Methan" ist ja anscheinend inzwischen auch nicht mehr so übel: https://www.iwr.de/news.php?id=35044

Rick

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#362 Beitragvon chrissy_el » So 4. Nov 2018, 13:45

So, liebe Mitforisten...

ein Jahr E-Mobiliät mit dem Hyundai IONIQ und 23.000km elektrischen Kilometern ist schon rum... :eek:
Da dachte ich mir, ich schreibe mal meine ganz persönlichen Erfahrungen zusammen und versuche sie in positiv, neutral, negativ zu kategorisieren. Ich gebe zu bedenken, dass dies natürlich nur meine ganz subjektive Meinung darstellt und sicher wissenschaftlich nicht immer belastbar ist :D

Zuerst möchte ich aber mal die Kosten aufführen, die im letzten Jahr für den IONIQ bei mir aufgelaufen sind. Hier sind jedoch nur die Kosten berücksichtigt, die auch bei einem Verbrenner anfallen müssen. Kosten wie Sommer- oder Winterreifen lasse ich weg, da es hier aus meiner Sicht einfach zu viele Variablen gibt um diese Posten eindeutig vergleichen zu können. Den Wertverlust habe ich ebenfalls nicht berücksichtigt, da der IONIQ derart schlecht verfügbar aber sehr begehrt ist und ich ihn fast zum damaligen Preis wieder verkaufen könnte.

EWE-Ladekarte (mit Partnersäulen) Strom: 180,00€
Zu Hause vorheizen Strom: 36,00€
Laden mit der Maingau-Karte: 7,60€
15.000km Inspektion: 79,97€
Versicherung: 500,00€
Steuern: 0,00€
Insgesamt: 803,57€ für 12 Monate

Bei der aktuellen Laufleistung von genau 23.000km in dem Jahr liege ich bei etwa 3,5 Cent/ km. Dies spiegelt natürlich nur meine persönliche Situation dar und soll keine allgemein gültige Kostenübersicht darstellen. Aufgrund der Tatsache, dass in 400m "meine" öffentliche Ladesäule steht lade ich natürlich nicht zu Hause. Der Edeka ums Eck plant, im Frühjahr 2019 ebenfalls eine aufzustellen. Somit würden sich derzeit 3 BEVs 4 Ladepunkte teilen, sollte also erstmal genug Infrastruktur da sein.

POSTIV: Was gefällt mir bisher sehr gut an der E-Mobilität und dem IONIQ?
- die vollkommen andere Fahrgefühl mit dem IONIQ. Mich hat jahrelang was am Auto fahren mit Verbrennern gestört. Jetzt weiß ich es: Das ständige Geklapper von vorne während der Fahrt (bestätigt sich immer wenn ich mit einem Verbrenner- Firmenwagen dienstlich unterwegs bin)
- Der IONIQ ist für den Preis und die Fahrzeugklasse wirklich schon sehr leise, und er lässt sich sehr entspannt über die Straßen bewegen
- Der IONIQ deckt im alltäglichen Betrieb wirklich fast alles ab und auch mit zwei kleinen Kindern (5 und 2 Jahre) gibts bisher keine Platzprobleme
- Die unglaublich niedrigen Unterhaltskosten (aufgrund meiner persönlichen Situation)
- die sehr gut ausgebaute E-Infrastruktur hier im Nordwesten. Somit ist "Reichweitenangst" überhaupt kein Thema da wir uns fast immer eine Ladesäule finden an der wir mit der EWE Ladekarte laden können wenn wir shoppen gehen oder mit den Kids was anderes unternehmen. Generell versuchen wir, Reisen bis 300km immer mit dem IONIQ zu machen, da hier einfach die Kosten mit dem E-Auto deutlich geringer sind als mit dem Volvo V70.

NEUTRAL: Was könnte sich durchaus noch verbessern?
- Längere Reisen müssen immer noch geplant werden (und dessen muss man sich bewusst sein).
- in einigen Regionen könnten mehr Schnelllader aufgestellt werden. Im Raum Münster z.B. steht ein Schnelllader im Umkreis von 40km :(

NEGATIV: Was nervt mich noch an der E-Mobilität?
- das teilweise total undurchsichtige Abrechnungssystem der verschiedenen Säulenanbieter. Wenn man Pech hat, wird man als E-Mobilist ziemlich abgezockt. Beispiel ein Innogy Schnelllader an der BAB: Anbieter 1= 1,65€ (zeitbasiert), Anbieter 2= 8,95€ Pauschale, Anbieter 3= 12,95€ Pauschale. Bei Anbieter zwei und drei wird PRO gestartetem Ladevorgang berechnet, wenn die Säule abbricht und man startet neu zahlt man nochmal die Pauschale.
- Das Ladekarten-wirr-warr in einigen Regionen oder bei Langstrecke. Warum nicht eine Ladekarte und ein Preis für alle Regionen? Wäre wohl zu einfach und deshalb kommt das nicht (oder es gibt wieder irgendein schlaues Gesetz welches das verhindert)
- von Artfremden Fahrzeugen zugeparkte Ladesäulen. Finde ich genauso sch.... wie unberechtigt zugeparkte Behindertenparkplätze
- Petrolheads die sich beim Thema E-Auto zu Umweltaktivisten entwickeln und mir ständig vorhalten, dass Kobalt von "armen Kindern im Kongo geschürft wird", aber im Bezug auf ihren Verbrenner gerne vergessen, dass seltene Erden (die ja garnicht so selten sind) und Co. auch in ihrem Auto drin sind und Kobalt z.B. zum entschwefeln von Kraftstoff benötigt wird. Ach ja, Handy und Laptop Akkus enthalten natürlich nur Umwelt- und menschengerecht gewonnene Rohstoffe ;)
- E-Auto- Terroristen die glauben, mit dem E-Auto emissionslos zu fahren und alle anderen bekehren wollen und sich dementsprechend aufführen und keine andere Meinung zulassen.

In Bezug auf die E-Mobilität habe ich nicht die rosarote Brille in Bezug auf sondern bin mir bewusst, dass KEIN Auto immer noch das beste Auto ist. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage auf den Autobahnen und in einigen Regionen bin ich froh, wenn ich kein Auto fahren muss sondern zu Fuss oder mit dem Rad unterwegs sein kann. Hat auch den Vorteil, dass ich nicht zu fett werde wenn ich mich zu wenig bewege :D
Für alles andere nehme ich dann unser E-Auto welches sich dafür halt super eignet und wenigstens lokal keine Emissionen verursacht. Ansonsten mussten wir uns kaum umstellen da wir uns hauptsächlich in einem 200km Radius bewegen. Lediglich das Parkverhalten hat sich etwas geändert. Nun wird Geparkt und Geladen (meistens beides gratis), dann muss man mal 500m weiter laufen aber das tut mir ganz gut (hatte ich ja schon mal geschrieben warum).

Nach einem Jahr elektrischen Fahrens kann ich für uns festhalten, dass die Entscheidung, den IONIQ Elektro zu kaufen die beste war seit langem. Die Kombination aus Fahrzeug, Unterhaltskosten und Fahrgefühl führen derzeit zu dem Entschluss, zukünftig keinen Verbrenner mehr zu kaufen. Und sollten sich die E-Autos in ein paar Jahren als Flop herausstellen, dann hab ich wenigstens bis dahin Spaß gehabt :D
Liebe Grüße
Christian

ART UHD 55- getunt mit Insekt 2.0; Soundport Compact in Alu Silber; ONKYO TX-SR607; BOSE ACCUSTIMASS 15 Speaker mit B&W ASW 610
Apple TV4; MacBook Pro 13,3" i7 2,9 (aufgebrezelt mit 16 GB RAM und 512 GB SSD); iPhone 6

Mythbuster E-Auto (Update August 2018): http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta ... -Rotta.pdf


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